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Presse

31. Oktober 2015 // A-cappella 360° - Konzert in Reutlingen

A cappella - Drei Vokal-Gruppen im Georgensaal

Rundum stimmverliebt

REUTLINGEN. »A cappella 360«, so lautete das Motto am Samstagabend im Georgensaal in Reutlingen. Dass der Knabenchor Capella vocalis eine exzellente Schule bietet, ist mittlerweile bekannt. Doch was wird aus den jungen Sängern, wenn sie den Chor-Schuhen entwachsen sind? Auf diese Frage gab es am Samstag die Antwort. Drei verschiedene A-cappella-Formationen bewiesen, dass es auch nach dem Chorleben mit der Musik weiter gehen kann.

Die dreizehn Sänger sind allesamt mit der Capella vocalis aufgewachsen. Sie waren zusammen auf Tour, standen gemeinsam auf der Bühne, bildeten Freundschaften. Die Liebe zur Musik verbindet, das merkt man den Sängern an. Sie haben sich, wie das Motto schon sagt, um 360 gedreht, sind erwachsen geworden. Was aber geblieben ist, ist die Technik, die Bühnenerfahrung und der Spaß am Singen.

Henne, Forelle, Kakerlake
Das Programm hätte vielfältiger nicht sein können. Es zog einen Kreis durch die verschiedensten Richtungen, drehte sich auch um 360. Einen tierischen Start bildeten die MaMiGo-Singers. Beim ersten Lied huschte einer der Sänger als Henne verkleidet über die Bühne und sorgte für Lacher. Weitere Stücke aus dem Tierreich folgten. Schuberts »launige Forelle« begleitete einen Streifzug durch die klassische Musik, der auch zu Mozart, Beethoven oder Wagner führte. »La Cucaracha«, die Küchenschabe, entfaltete mexikanisches Flair. Doch auch Pflanzenliebhaber kamen auf ihre Kosten. »Mein kleiner grüner Kaktus« erforderte so viel Zungenakrobatik wie »Drunt’ in der grünen Au«.

Die MaMiGo-Singers entstanden 2002 und sind somit die am längsten existierende Gruppe des Abends. Mit fünf Jahren Bandgeschichte ist die Rasselbande die jüngste Gruppe. Sie führten die Zuschauer zurück ins menschliche Leben. Mit Barbershop-Gesang erzählten sie von der Liebe. Mit einer Dame aus dem Publikum demonstrierten die vier Sänger, wie man eine Frau durch Gesang umgarnen kann. Doch auch alltägliche Probleme spielten eine Rolle. Da so ein Studentenleben teuer sein kann, wünschten sie sich, wie die Prinzen »Millionär« zu sein. Mit dunklen Sonnenbrillen sangen sie als Gesundheitspolizei von »vergammelten Speisen« und davon, dass in ihrer Musik »alles nur geklaut« ist. Mit »Mir im Süden« von den Füenf, zeigten sie, dass wir stolz auf unser Ländle sein können.

Warum Singen sexy macht
Die 2004 gegründete Gruppe vorlaut präsentierte zu Beginn ein Medley mit den schönsten Stücken aus den Disney-Hits »König der Löwen« und »Dschungelbuch«. Darauf folgten eigene Songs. Diese handelten vom schweren Leben als Bassist in einer Band – und davon, wie schön es wäre, die Weltherrschaft zu übernehmen. Auch die Macken der Frauen wurden angesprochen, die aus Männersicht ja oft ziemlich kompliziert erscheinen. In »Singen macht sexy« geht es um den Respekt, den man sich als Chorjunge manchmal hart erarbeiten muss.

Mit ihrer frechen, charmanten, humorvollen Art boten vorlaut, Rasselbande und MaMiGo-Singers ein rundum gelungenes Programm. Immer mit einem Augenzwinkern im Gesicht, färbte die gute Laune direkt auf das Publikum ab. Am Ende standen alle drei Gruppen noch einmal zusammen als kleiner Chor auf der Bühne und boten den Zuschauern das Highlight des Abends. (02.10.2015, Reutlinger General-Anzeiger, Petra Launer)

Kontakt

Johannes Wollasch
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Tel.: 07143 - 40 82 53
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